Seit 2004 gehört Lothar Breitenbach dem Freudentaler Gemeinderat an, seit 18 Jahren ist er nach eigenem Bekunden kommunalpolitisch aktiv in der Gemeinde. Nach 2008 bewirbt er sich erneut als Bürgermeister.
“Was mir sehr wichtig ist, ich möchte für ein attraktives Freudental arbeiten und das möchte ich intensiver machen können, als ich bisher die Möglichkeiten dazu habe”, so begründet der 53-jährige vierfache Familienvater Lothar Breitenbach den Grund seiner Bewerbung als Bürgermeister.
Bei seinen Themenschwerpunkten geht es dem langjährigen Gemeinderat um einen familienfreundlichen Ort, mit einer umfassenden Betreuung, dabei auch um die Unterstützung und Anerkennung der Seniorenarbeit, vor allem der Ehrenamtlichen. “Zu einem vielfältigen Gemeindeleben gehört für mich dazu Vereine, Kirchen und private Initiativen und Gruppen zu unterstützen”, sagt Breitenbach, da sei er selbst aktiv am Ort, kenne die Bedürfnisse, und “da gibt es noch Vieles, was wir gemeinsam verbessern können”. Dem Bürgermeisterkandidaten geht es um eine “bestmögliche Grundversorgung” in Freudental: “Das heißt für mich ganz klar, neben der Suche nach einem Lebensmittelmarktbetreiber auch die Unterstützung der vorhandenen Angebote.” Breitenbach nennt in diesem Zusammenhang neben dem Lebensmittelbereich Handwerker und Dienstleister, aber auch die medizinische Versorgung. “Es geht mir einfach um das Bestmögliche, was man in einem so kleinen Ort wie Freudental machen kann. Ich kenne die Probleme und ich weiß, da muss man intensiv drangehen”, so der 53-Jährige.
Zur Erhöhung der Lebensqualität ist es für Breitenbach notwendig für eine Verbesserung des Busverkehrs zu sorgen. “Wir haben in der Vergangenheit im Gemeinderat schon einiges erreicht und die Busverbindung nach Bietigheim deutlich verbessert”, merkt er an. Wo es noch Potenziale gebe, sei die Busverbindung nach Löchgau beziehungsweise Besigheim und die nach Bönnigheim. “Ein heiß gehegter Wunsch ist sicherlich die Radwegverbindung nach Bietigheim”, betont Breitenbach. Man habe schon ein Stück entlang des Königssträßle geschafft, aber man müsse nun schauen, “wie man da eine Erweiterung hinbekommt”. Insgesamt will er die Fußweg- und Radverbindungen innerhalb des Ortes verbessern. “Davon profitiert sicherlich auch die Gastronomie”, so der Kandidat. Solider Haushalt, Sanierungen und das Schloss sind für ihn kommunalpolitische Themen, die man selbstverständlich berücksichtigen müsse.
Den Bürgermeisterwahlkampf 2008 hat Breitenbach in “durchaus positiv Erinnerung”. Breitenbach: “Es war insgesamt ein fairer Wahlkampf. Das Schöne war, dass ich es geschafft habe, mit Frau Bachmann ein Verhältnis aufbauen zu können, in dem wir ganz vernünftig miteinander arbeiten konnten.” Bei der Gemeinderatswahl ein Jahr später, habe er die Bestätigung erhalten, dass es gut sei, sich weiter in der Gemeinde einzubringen. Die Erfahrung einer Bewerbung um den Bürgermeistersessel sei da, aber jeder Wahlkampf habe andere Voraussetzungen. “Dieser ist mit dem letzten nicht zu vergleichen.” Auf seine erneute Bewerbung habe er, nach eigener Einschätzung, “eigentlich nur positive Reaktion” erhalten.
“Ich bin fachlich und persönlich zum Freudentaler Bürgermeister geeignet”, betont der Projektleiter in der Kommunalentwicklung: “Auch nach den Rückmeldungen, die ich bekomme, passt das Ganze, und ich hoffe nun, dass es auch funktioniert.”
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