SCHWABENUMSCHAU

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13. November 2011
von Der Kunz
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Schaffer schwätzen schwäbisch

Auch in einer globalisierten Welt verleugnen Manager aus der Region nicht ihre Wurzeln. Für den Globalplayer und Aufsichtsratvorsitzenden Heinz Dürr ist es eindeutig: Bei Gesprächen unter Managern ist der schwäbische Dialekt kein Hindernis, ganz im Gegenteil. Andere Topunternehmer aus der Region geben ihm recht.

13. November 2011
von Der Kunz
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Kommentar: Nicht klein machen

Als bekennender Schwabe wage ich täglich den sprachlichen Drahtseilakt: Ich schwätze Stuttgarter Honoratiorenschwäbisch und schreibe schriftdeutsch. Zwar sind die Ausdrucksmöglichkeiten im Dialekt um einiges vielfältiger und differenzierter als in der von Luther vereinheitlichten Schriftsprache, doch genau darin liegt die Schwierigkeit des Schwäbischen: Kein Wörterbuch wird je in der Lage sein, den unterschiedlichen Ausprägungen gerecht zu werden.

19. Juni 2011
von Der Kunz
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Beglückende Momente

Es gibt durchaus beglückende Momente für einen bekennenden Schwaben, der seine sprachliche Identität auch im Norden Deutschlands nicht verleugnen kann und will. Beim Zusammentreffen mit 32 Journalistenkollegen aus ganz Deutschland ist man darauf vorbereitet, als sprachlicher Exot eine Lanze für den eigenen Dialekt brechen zu müssen. Fragen, wie „schreiben Sie auch auf schwäbisch?“, nimmt man gelassen zur Kenntnis und weiß dies zu kontern. Die Namen Schiller, Hegel, Mörike, Schubart oder Hesse genügen in der Regel, um die Schandmäuler zum Schweigen zu bringen. Dass der bajuwarische Dialekt meistens gerne mit Wohlwollen gehört wird, frustriert gelegentlich. Wenn aber gerade Kollegen aus Nordrhein-Westfalen ausdrücklich bestätigen, dass sie den schwäbischen Dialekt sehr gerne hören, dann ist man sich sicher – unser Vaterland wächst zusammen.